Werner Schrägle

Motorrad fuhr Werner Schrägle 30 Jahrelang, aber inzwischen bleibt die Maschine in der Garage. Bis vor zwei Jahren besaß der Inhaber einer Firma für Medizintechnik auch „einen schönen Sportwagen“. Doch den verkaufte er, als er sich für 70 000 Euro einen Gyrokopter zulegte. Werner Schrägle ist völlig fasziniert von diesem Fluggerät. 2004 hat er auf einer Safari in Südafrika erstmal seinen Tragschrauber in Aktion gesehen. Doch bis 2008 flog er weiterhin mit seinem Motorschirm über die Alb. Bis ihn einmal Schlechtwetter daran hinderte. Danach rief er Thomas Kiggen in Hildesheim an, einen der deutschen Tragschrauber-Pioniere, und verabredete einen Probeflug. Auf der Anreise geriet er jedoch ins Sturmtief Emma. Werner Schrägle hakte den Flug ab – und war umso überraschter, als Thomas Kiggen ihm trotz 120 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit sagte: „Komm steig ein.“ Da war ihm klar. „Das ist was für mich.“

 
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